Kein Beinbruch trotz Beinbruch!

Erfolg trotz kleiner Krisen

Obwohl es Petrus in diesem Jahr mit den Meininger Wasserfreunden mehr als gut gemeint hatte, stand die 17. Auflage des 24-Stunden-Schwimmens unter keinem guten Stern. Bei den Vorbereitungen kurz vor Veranstaltungsbeginn fiel Michael Brenz, der Cheforganisator des Schwimmklassikers, durch eine schwere Verletzung die stationär behandelt werden musste aus und wenige Minuten nach Veranstaltungsbeginn auch noch das EDV-Netz, welches die Wettkampfdaten vom Beckenrand an den Server im Wettkampfbüro melden sollte. Kurzerhand wurde auf die alte Strichliste umgestellt, die noch aus alten Zeiten bekannt war. Diese Umstellung und alle damit verbundenen Probleme brachten die Bahnenzähler und auch manchen Sportler an die Grenze der Belastbarkeit. Nach 24 Stunden konnten dann alle tief durchatmen und auf eine weitestgehend störungsfreie Auswertung zurückgreifen.

Rein sportlich gesehen brachte die 2014er Veanstaltung 587 Aktive ins Wasser, was angesichts des bombastischen Wetters eigentlich wenig erscheint. Aber es war eben auch das erste Ferienwochenende in Thüringen und viele schon auf dem Weg zum Meer. Als Gesamtstrecke standen zum Abschluss 2.663,55 Meter auf der Habenseite der Meininger. In der Einzelgesamtwertung gab es erstmals eine Königin, denn Franziska Schwarzkopf aus Kiel schwamm mit 50,55 Kilometern genau 550 Meter mehr, als der männliche Sieger und Wiederholungstäter in Meiningen, Chris Pascal Hoffmann (50 km).

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